Ein toller Tag im Sonnenlandpark

120 Kinder in Freude und Aktion

Alljährlich starten wir mit unseren Familien in die Sommerferien und machen einen tollen Ausflug. In diesem Jahr ging es am 4.Juli 2017 in den Sonnenlandpark Lichtenau. Lange haben sich die Kinder und ihre Eltern auf den Tag gefreut und auch dafür gespart. So ein Tag will bezahlt sein!!!
Doch dann kam eine freudige Botschaft: Sowohl die Stiftung „Lichtblick“  als auch der AWO Kreisverband Sächsische Schweiz e.V. beteiligten sich an der Finanzierung dieses Tages.

DAFÜR SAGEN WIR HERZLICH „ DANKESCHÖN“!

Mit drei Bussen fuhren wir nach Lichtenau.
Es gibt im Park unzählige Attraktionen für Groß und Klein zu  erleben. Was haben wir (fast) alles ausprobiert!
Einzigartig war für uns die neue Kinder-Kran- Anlage. Mittels Joystick können kleine und große Bauarbeiter die originalgetreuen Baugeräte bedienen und sich so wie echte Kranführer fühlen
Der Wasserspielplatz ist ein  richtiges Wasser-Matsch-Paradies. Hier wird angestaut, gekurbelt, gepumpt, gelöffelt und gebuddelt. Hier wird es nass und das macht jedem Kind Spaß, hat aber seine Tücken, die Sachen werden nass- also Zurückhaltung geübt!
Mit der Parkbahn „Anton“ geht’s bequem quer durch das gesamte Gelände, inkl. Zwischenhalt am Riesenrad.
Das Riesenrad ist das Wahrzeichen des Parks und schon von weitem sichtbar. Bei einer  Fahrt kann man den  einzigartigen Panoramablick über den Park bis ins Erzgebirge aus luftiger Höhe genießen, aber nur für die ganz mutigen unter uns.
Betonierte geradlinige Straßen sucht man im Parkgelände vergeblich. Viel mehr säumen natürlich angelegte Wege das Bild. So ganz ohne Action geht’s auch im Sonnenlandpark nicht. Auf der Kinder-Quad-Bahn können die Kleinen erste Fahrversuche im Gelände wagen.
Auf 2 verschiedenen Kettcar-Parcours kann jedes Kind mal so richtig losrasen und Rennfahrerluft schnuppern - entweder allein oder mit Co-Pilot.
Für weitere Action bei den größeren Kindern sorgen der wirbelnde Komet (pendelt auf über 90°) und zwei fantastische Panoramaschaukeln. Nur ganz Mutige wagen den Überschlag, wir gehören nicht dazu, oder?
Der Butterfly, die Seilbahn Skydive sowie das Schlauchrutsch-Paradies und die Bumper-Boote sorgen bei Groß und Klein für jede Menge Spaß. Bauchkribbeln garantiert.
Ein spritziges Erlebnis ist der Nautic-Jet. Aus acht Meter Höhe und mit bis zu 40 km/h setzt das kleine Springboot zu einem sechs Meter weiten Flug an. Unter aufpeitschendem Wasser erlebten einige von uns eine spektakuläre Wasserlandung. Nix für Angsthasen, aber auch für mutige Eltern geeignet.
Ganz unter dem Motto „Wenn der Vater mit dem Sohne…“ geht’s bei den Minibaggern in der Kiesgrube zu. Beim Steuern der Schaufel dieser originalgetreuen Baugeräte kann jeder seinen Kindheitstraum vom Baggerfahrer Wirklichkeit werden lassen. Das ist nur was für echte Kerle!
Für ganz Mutige gibt es den Wellenflieger. Auf diesem Kettenkarusell können sich 40 Personen gleichzeitig in die Lüfte schwingen. Für besonderes Bauchkribbeln sorgt dabei die wellenförmige Bewegung während des Fluges. Nur Fliegen ist schöner.
Das Herz des Sonnenlandparks bildet der See mit Sandstrand. Hier ist Erholung angesagt. Während man sich in einem der Strandkörbe die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, kann man die tolle Aussicht über das glitzernde Wasser zum Rosenhügel und darüber hinaus ins Erzgebirge genießen.
Baden kann man leider nicht im See. Dafür stehen Miniflöße bereit, mit denen man den See erobern und dem Alltag einfach davonfahren kann.
Zwei weitere tolle Wasserattraktionen erwarteten uns: die BumperBoats - mit Wasserkanonen zum gegenseitigen Vollspritzen - und die Minidampfer - kleine Ruderboote für Kinder.
Etwas ruhiger lassen wir es im Streichelzoo weitergehen, ein Muss für alle kleinen Tierliebhaber. Die putzigen Zwergziegen und aufgeweckten Esel warten nur darauf, umsorgt und gestreichelt zu werden. Und wenn man ganz still durch den Wald geht, trifft man auch ein paar freilaufende Sikahirsche. Diese lassen sich sogar aus der Hand füttern. Aber wir sind 150 Personen, da ist es schwierig mit ganz still.
Auch in fremde Kulturen kann man im Sonnenlandpark eintauchen. So präsentiert sich in einem Bereich des Parks die Mongolei mit ihren traditionellen Wohnhäusern, den Jurten, die original aus der Mongolei eingeflogen wurden. Im Inneren dieser kann man die typische Einrichtung betrachten, austesten und in der Märchenjurte gibt’s tolle Filme zu sehen.
Unser Fazit zum Park: Der  Sonnenlandpark ist ein riesiger Abenteuerspielplatz für Kinder, auch für die ganz Kleinen. So warteten zu den schon beschriebenen Attraktionen ein riesiges Kletterparadies, ein toller Abenteuerspielplatz, das Klein-Kind-Paradies und  der unheimliche Fuchsbau auf uns.


Am späten Nachmittag hieß es dann- zurück zum Bus und wieder nach Hause.
Es war ein toller Tag mit vielen schönen Erlebnissen,
ein Tag für unsere Familien  ohne Sorgen und ein Tag für uns Familienhelfer, unbeschwerte Kinder und ihre Eltern zu sehen, aber vor allem strahlende Kinderaugen!


Das Team der ambulanten Hilfen zur Erziehung  und Peter Kettler


Aktion Zuckertüte 2017

Alle hatten viel Spaß, besonders die Kinder mit Magic- Klaus

"Seht mal, wie der aussieht“, heißt es für viele Kinder aus einkommensschwachen Familien zu Beginn des Lebensabschnittes „Schule“. Sie werden von ihren Mitschülern belächelt oder gar verspottet, weil Ranzen, Kleidung, Schulmaterial, Sportzeug mehrfach benutzt oder billig aussehen.

Wir können das nicht aus der Welt schaffen, aber vielleicht einigen Kindern solche Stigmatisierungen zum Schulbeginn ersparen. Wir wollen mit der Aktion Zuckertüte vor allem Familien und Kindern helfen, die sich in besonders schwierigen Lebensumständen befinden. Die Zielgruppe ist groß. Staatliche Unterstützungsleistungen decken Mehrausgaben anlässlich der
Einschulung nicht ab und sind wegen desolater Haushaltskassen sogar abgesenkt worden. Wir sammeln aus diesem Grund auch keine gebrauchten Schulranzen, sondern wollen den Kindern die oben beschriebene Stigmatisierung durch ordentliche, wertige Schulausrüstungen ersparen. Die Aktion Lichtblick unterstützt uns auch in diesem Jahr mit einer Zuwendung.

Das fünfte Jahr führen wir das „Zuckertütenfest“ durch. Wieder im AWO Heim für behinderte Kinder und Jugendliche in Pirna.
Für mich als Organisator erst mal mit einem „Upps“. Denn unsere große Hilfe und Mitorganisator, Frau Oddoy hatte sich am Vormittag das Bein gestaucht und war ausgefallen. Damit auch die Proben der Heimkinder. Mein großes Lob- die Kinder haben von sich aus gesagt, wir machen es trotzdem und nach einer kurzen Probe haben sie ihr Programm tadellos hingelegt und alle waren froh, ich am meisten. Nochmal Super und Danke, auch an die Hauswirtschaft, das Buffet war gut vorbereitet und wir haben nur die Getränke und ein Paar Leckereien beigesteuert.
In diesem Jahr haben wir nach einiger Zeit unseren Zauberkünstler „Magic Klaus“ engagiert. Das besondere an seinem Programm, er kann wunderbar auf die Kinder zugehen und am Ende jeder Veranstaltung bekommen die Kinder ein gerade gebasteltes Tier aus einem Spezial- Luftballon gefertigt.
Frau Lindemann, AWO- Mitglied in Dresden, hat uns die Zuckertüten wieder ganz liebevoll gekauft, gepackt und mit Maria Mäurer zusammen an die Kinder verteilt. Nach dem Feedback soll es ganz schön gewesen sein. Allen ein  Danke.


Peter Kettler


Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Ein gemeinsames Projekt des KV und der ambulanten Familienhilfe der AWO

Nichts geht ohne Verträge oder Vereinbarungen, Dank den Finanzämtern, die auch den gemeinnützigen Vereinen auf die Finger (bzw. Bücher) schauen. So hat der Kreisverband mit Mitarbeitern der ambulanten Hilfe zur Erziehung seit mehreren Jahren eine Vereinbarung zur gemeinsamen Durchführung eines Projektes „Teilhabe von sozial und finanziell benachteiligten Familien und  unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge am kulturellen Leben in ihrer Region“    Dieser etwas sperrige Text sagt aus, der Kreisverband finanziert und die Mitarbeiter führen im Namen des KV in Absprache mit uns aus. In Vorbereitung zu diesem Artikel habe ich nachgeschaut, was ist denn 2017 alles gemacht worden, da kommt einiges zusammen und den Beteiligten will ich an dieser Stelle meinen Dank sagen.
Das größte Projekt war die Fahrt nach Lichtenau. Man muss sich vorstellen, mit 150 Personen zum Sonnenland.  Auch Familien dabei, die man zum Bus tragen muss, damit sie was mit ihren Kindern unternehmen. Eine logistische Meisterleistung!
Und die vielen kleinen Unternehmungen:
Im Februar wurde eine Kletterhalle in Heidenau, die Meriba- Freizeitwelt und  das Freizeitzentrum Hains besucht.
Im März das Meriba in Neustadt und Bowling im PEZ .
Und im Juli in das Freibad Billy, Geibelbad in Pirna, sowie  nach Steinreich und Schlosspark Pillnitz. Jeweils mit 10 bis 12 Familien, oder in das Wildgehege Geising mit 2 Familien.
Seit das Heim für unbegleitete  minderjährige  Flüchtlinge nicht mehr Teil der ambulanten Familienhilfe ist sondern selbständig arbeitet, ist der Kontakt dorthin abgebrochen. Schade, denn diese Kinder brauchen besonderen Schutz, der steht  ihnen nach internationalen Konventionen zu und wir wollen dort helfen, wo es uns möglich ist. Wir bleiben dran.

Peter Kettler


Wieder Fahrt in den Frühling
Am 23. Mai ist es soweit, unsere Fahrt in den Frühling bringt unsere  Senioren in die Lausitz. Von Schöna über Pirna nach Ebersbach- Neugersdorf geht die Reise zum Kaffeemuseum der Familie Scholz. In dem sorgfältig renovierten Umgebindehaus kann, wer will, einen geführten Rundgang durch das Museum mit einer Schauröstung mitmachen. Im Kaffeemuseum wird nicht nur geschaut, sondern es kann frisch gerösteter Kaffee mit einem Stück Kuchen verzehrt werden. Schönes Wetter und Bus sind bestellt!

Kaffeemuseum Familie Scholz  Bild: Scholz
Fachkräftemangel bei Erziehern
Eine Herausforderung, die bei der AWO offensiv angegangen wird

Wer sein Kind oder Enkel in die Kita oder Krippe schafft, hört immer wieder, vor allem in der Urlaubszeit oder bei einer Grippewelle, von fehlenden Erziehern und das kaum Bewerbungen eingehen. Ich hörte das als Opa, der fast täglich ein Enkel aus dem Kindergarten eines freien Trägers abholt, nicht zum ersten Mal. Als ich aber in der SZ von der Ausschreibung einer Kita in Reinhadtsdorf- Schöna las und als Grund für die Kündigung des bisherigen Trägers die Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung hauptsächlich war, ist mein Interesse geweckt worden und habe recherchiert, wie es in Sachsen und bei uns im AWO- Firmenverbund ausschaut.
Mit  einer Gesetzesänderung  hat die Politik seit August 2012 jedem Kind ab 3 Jahre bis zum Schuleintritt Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung zugesichert. Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe werden bei uns im Osten Deutschlands bei der Umsetzung des Gesetzes keine grauen Haare bekommen, in den westdeutschen Ballungsräumen sieht das ganz anders aus, denn der Bedarf an Fachpersonal ist riesig geworden. Obwohl in der Krippe nur 24 % der unter 3 jährigen (gegenüber 48% im Osten) betreut werden, sind es bei den über 3 jährigen fast alle Kinder in Deutschland, die eine KITA besuchen. Aber der bessere Betreuungsschlüssel in den alten Bundesländern erfordert mehr Personal. So ist er bei Krippenkindern 1:3,6 (Sachsen 1:6,0 ab Sept. 1:5,5), in der Kindergartengruppe 1:8,1 (Sachsen 1:12). Das auch die Infrastruktur weiterentwickelt werden musste, stellte viele Städte und Gemeinden  bei ihrer Haushaltplanung vor Herausforderungen, die sie oft nur langwierig lösen konnten. Selbst hier im Osten Deutschlands, traditionell eine gute Kita- Landschaft, hatten Eltern es in mancher Gemeinde schwer, ihren Sprössling möglichst ortsnah unterzubringen. Gerichtsurteile stärkten die Eltern und machten manchem Rathauschef schnelle Beine. Es ist noch nicht alles heile Welt, denn es gibt ein Problem, das nicht mit einer Baumaßnahme zu beheben ist, der Fachkräftemarkt.
Ein Beispiel aus Dresden. Die Stadt Dresden hat  200 Stellen für pädagogisches Fachpersonal sowie 100 Stellen für Assistenzkräfte ausgeschrieben. Und das im Ballungsraum Dresden und Umland, in dem es mit dem ländlichen Raum vergleichbar traditionell mehr ausgebildete Erzieher gibt mit natürlich mehr Auswahl am Arbeitsmarkt. Der Vorteil kommunaler Einrichtungen, das sie den kommunalen Tarif TVöD zahlen, greift nur bei Berufsanfängern, langjährig Beschäftigte werden kaum von ihrem freien Träger weggehen, durch ihre Langjährigkeit sind sie meist bereits höher eingestuft und würden sich dann finanziell kaum verbessern.
Jetzt kommt bei mir die Frage an die AWO, warum bilden wir nicht mehr aus? Kurze Antwort: Es gibt die Möglichkeit der berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher, das heißt, man arbeitet als Erzieher in Ausbildung und geht auf die Berufsschule. Bekommt aber kein AZUBI- Entgelt, sondern das Entgelt einer Beschäftigten in der Tätigkeit eines Erziehers. Ein Vorteil ist, dass die Ausbildungsjahre nach Abschluss der Ausbildung bei der Eingruppierung berücksichtigt werden. Die Eingruppierung erfolgt also nicht als Berufseinsteiger, sondern höher. Die Nachfrage nach diesem Modell ist groß, es kommen täglich mehrere Anfragen von Interessierten. Der Beruf ist attraktiv, die Gefahr der Arbeitslosigkeit gering. Die Geschäftsführung wirbt in den Kommunen, in jeder AWO- Kita wenigstens einen Mitarbeiter in Ausbildung anerkannt und damit finanziert zu bekommen.
Daneben gibt es die Möglichkeit der überbetrieblichen Ausbildung Der Auszubildende besucht dann drei Jahre  eine Fachschule Und absolviert neben der theoretischen Ausbildung mehrere Praktika. Eine Einstellung beim Träger erfolgt erst nach Abschluss der Ausbildung. Ein wirklich großes Problem haben die Einrichtungen der Kinder- und Jugendlichen außerhalb des Kitabereiches. Das sind unter anderen die Kinderheime in denen Nachtarbeit angesagt ist und auch am Wochenende zum Dienst gerufen wird. Hier sind immer weniger Erzieher bereit, sich dem zu stellen. Verständlich, auch wenn das Entgelt etwas höher ist, in einer Tageseinrichtung habe ich spätestens 18 Uhr Feierabend und bin am Wochenende und feiertags bei der Familie.
Hier noch ein paar Fakten zur Ausbildung in Sachsen:
Für den verbesserten Personalschlüssel und die steigenden Kinderzahlen werden in Sachsen derzeit mehr Erzieher ausgebildet als je zuvor. Nach aktuellen Zahlen der Erzieherausbildung werden 7.425 Schüler an 63 Fachschulen für Sozialwesen zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ ausgebildet. Mit den steigenden Ausbildungsangeboten steigen auch die Zahlen der Absolventen. Während 2003 knapp 200 Erzieher ihre Ausbildung erfolgreich beendeten, stehen seit 2013 jedes Jahr deutlich mehr als 2.000 Absolventen zur Verfügung. Im Schuljahr 2015/16 befanden sich 2.321 junge Frauen und Männer im letzten Ausbildungsjahr.

Peter Kettler







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                        AWO Kreisverband Sächsische Schweiz e.V.


Rechenschaftsbericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016


Der Vorstand des Vereins hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zu 8 Vorstandssitzungen  getroffen. Zu den Sitzungen waren, bis auf wenige Ausnahmen, alle  6 Mitglieder anwesend. Die Beschlussfähigkeit war immer gegeben. Im Dezember haben wir Herrn Dißelmayer aus dem Vorstand verabschiedet, er hat seinen Wohnort gewechselt.
In den Sitzungen wurden 6 Beschlüsse gefasst, vorrangig für den Bereich Finanzen und Vereinbarungen.
Die Mitgliederentwicklung stagniert, trotz Aktivitäten des Vorstands. Einige unserer älteren Mitglieder sind verstorben, 1 Mitglied konnte gewonnen werden (2013 3 Mitglieder). Wir haben einen Austritt zu verzeichnen. Der Stand Dezember 2016: 92 (2011 103)
Die Mitgliedsbeiträge wurden im Wesentlichen ordnungsgemäß entrichtet.
Aus den Vereinsaktivitäten sind besonders zu erwähnen:
Wir haben einige Projekte unterstützt durch finanzielle und ideelle Hilfe sowie Beteiligung Ehrenamtlicher.  So wurde der Markt der Kulturen mit einer Zuwendung von 500.-€ und Ständen der Kiju und AWO Sonnenstein unterstützt, hier mein Dank an die Mitarbeiter. Der Kreisverband war mit einem eigenem Stand und Pavillon vertreten. Regina Albani, Herr Hauswald, Herr Bialluch und Herr Kettler präsentierten unseren Verein und machten auch gleich Mitarbeiter- Akquise für die AWO SSD.
  Mit der „Aktion Zuckertüte“ haben wir 13  bedürftige Familien mit einer Schulausrüstung in einem Gesamtwert von 2260 € entlastet und einen schönen Tag gestaltet. Die Organisation der Feier und Beschaffung der Schulausrüstung haben wir gemeinsam mit dem Heim für behinderte Kinder gestaltet, hier ein Dank an Frau Oddoy. Unterstützung hatten wir auch von der Ambulanten Familienhilfe durch Frau Lindemann.  Ein neues Projekt des Kreisverbandes ist das „Essen für Groß und Klein selber kochen“, in dem die Kinder und Jugendlichen im AWO Jugendtreff Pirna -Copitz unter Anleitung von Frau Schreiber nach der Schule ihr Mittagessen selbst zubereiten. Es sind Kinder und Jugendliche, die in der Vergangenheit kein Mittagessen hatten und sich von Fastfood ernährten, wir finanzieren die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben mit 750,-€. Es soll für die Kinder bezahlbar bleiben.
  Ein weiteres schönes Projekt ist das „Projekt Teilhabe“. In dem Projekt werden von der Familienhilfe betreute Kinder und Erwachsene an das kulturelle Leben herangeführt. Das Projekt wird im Auftrag des Kreisverbandes von Frau Meisner mit viel Engagement durchgeführt.
Für alle unterstützten Personen wurde die Hilfsbedürftigkeit nachgewiesen
und für alle Projekte eine Vereinbarung mit den Helfern als Hilfsperson abgeschlossen.
  Eine gute Möglichkeit zur Werbung ist der Tag des Ehrenamtes. Hier haben wir mit Unterstützung der AWO SSD unseren Verein präsentiert.  In der Altenhilfe sind unsere Mitglieder in Schöna aktiv. Es werden von Frau Ebert gesellige Abende für bedürftige Senioren (Ü 75) durchgeführt und Busfahrten organisiert. In Pirna betreuten Herr Hauswald und Herr Bialluch die Senioren und sind für Frauentags- und Weihnachtsfeier sowie Herbstausflug verantwortlich.
Die Mitgliedschaft in Organisationen bzw. Vertretungen wurden wahrgenommen: Im Kuratorium Sonnenstein durch Frau Dr. Schmidt und der Seniorenvertretung Pirna Herrn Bialluch. Im Verein ERNA e.V. durch Herrn Kettler. Wir sind auch Mitglied in der AWO International, der Aktion Zivilcourage und dem Förderverein Shukrani.
Der Landesverband veranstaltete seine jährlichen Landesausschusssitzungen, hier wurden wir von Herrn Kettler vertreten.
Wer sich den § 2 (Zweck) unserer Satzung anschaut, dort können wir die satzungsgemäßen Aufgaben (nicht Finanzen) an dritte delegieren (mit Vertrag als Hilfsperson). Das sind bei uns unsere Gesellschaften, der AWO Sachsen Soziale Dienste mit ihren Töchtern, der AWO Kinder- und Jugendhilfe, der AWO Sonnenstein (behinderte Menschen), SHM Suchthilfe, der SAPS und der AWO Elbe- Rödern, alles gemeinnützige GmbHs. In diesen Gesellschaften haben wir, wie in jedem Jahr neu, einen Vertreter gewählt. In diesem Jahr Herrn Kettler, er vertritt unseren KV schon seit 1995 in den Gesellschaften. Diese haben in ihren Jahresabschlüssen überwiegend eine positive Bilanz vorzuweisen, der Wettbewerb und die Verhandlungen mit den Kostenträgern stellen die Geschäftsführungen und Mitarbeiter vor anspruchsvolle Aufgaben,  unseren Dank an die 7700 Mitarbeiter.

Finanzbericht

Nun zu der finanziellen Situation, der Jahresabschluss wurde dem Vorstand zusammen mit dem Haushaltplan vorgelegt und bestätigt.
In Klammern das Vorjahr.

Ideeller Bereich

Einnahmen
Mitgliedsbeiträge                     17.388,-            (17.267,00)
sonstige                                                                        (95,00)
erh. Spenden/Zuwendungen        880,-                 (730,00)
Gesamteinnahmen:                  18.269,-             18.097,00)
Ausgaben
Abschreibungen WG                      369,-                  (369,00)                                                                               Übrige Ausgaben                       12.146,-            (17.922,00) 
Gesamtausgaben:                      12.515,-            (18.291,00)

Die Bereiche Vermögensverwaltung: - 142,-, Zweckbetrieb: 0,-€, steuerpflichtige wirtschaftliche Zweckbetriebe: 0,- €

Vereinsergebnis: 5.612 €

Davon Zuführung in die freien Rücklagen
1/3 Überschuss aus Vermögensbildung:                                           0,00
10% Einnahmen Mitgliedsbeiträge und sonstige Einnahmen:      1.738,00

Das Ergebnis ist sehr positiv ausgefallen. Grund sind nicht ausgegebene, aber geplante Gelder für Zuwendungen für Naturkatastrophen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich unser Verein auch im vergangenen Jahr positiv entwickelt hat. Dies ist insbesondere ein Verdienst der Ehrenamtlichen in Schöna und Pirna, denen ich an dieser Stelle ganz besonders danken möchte.
Sie haben in ihrem Bereich unsere Senioren nach § 53 Nr. 1 AO hervorragend betreut.

Für das kommende Jahr hat der Vorstand folgende Schwerpunkte gesetzt:
1. Auch 2017 wieder am Markt der Kulturen beteiligen.
2. Die Aktion Zuckertüte wird von uns in Pirna veranstaltet, dabei werden bedürftige Familien mit einer Schulausrüstung unterstützt, wir wollen wieder Sponsoren gewinnen.
3. Auszeichnung 25 Jahre Mitgliedschaft, Mitgliederbetreuung weiterführen.
4. Unterstützung der Stützpunkte Pirna und Schöna zur Seniorenbetreuung.
5. Jugendarbeit mit Projekten fördern.
6. Freizeitgestaltung für Heimkinder und behinderte Menschen.
7. Hilfe für Menschen in besonderen Notlagen und Katastrophen.
Mein Dank gilt den Vorstandskolleginnen und Kollegen für ihre engagierte Mitarbeit.

Wünschen wir gemeinsam unserem Verein eine gute Zukunft.



Der Vorstand
Horst und Helmut zum Markt der Kulturen 2017 in Pirna
Magic Klaus  Foto: Kettler
Im Sonnenland  Foto: Potemka
Aktuelles 2017