AWO Projekt Gesunde Ernährung im Jugendklub  2014/15

Der offene Jugendtreff „blue sky“ in Pirna Copitz ist täglicher Treffpunkt der Stadtteilkinder- und jugendlichen im Alter von 13 bis 27 Jahren, meist auch jünger. Oft erzählen die Besucher der Leiterin, Frau Schreiber, dass sie am Tage noch nichts gegessen haben. Gegen den Hunger gab es bisher im Treff Fertiggerichte, Süßes bzw. Chips.

Um dies zu ändern, entstand im AWO Kreisverband die Grundidee „Gesunde Ernährung für Groß und Klein“. Hintergrund ist es, die jungen Menschen an einen Umgang mit herkömmlichen Lebensmitteln heranzuführen um eine preiswerte und gesunde Alternative zu Fertiggerichten attraktiv zu gestalten. Hinzu kommt der Spaß,  etwas gemeinsam zuzubereiten und ebenfalls gemeinsam zu verspeisen. Auch fördert es das Allgemeinwissen über Nahrungsmittel und deren Zubereitung.
So entstand der Auftrag an die ehrenamtlichen im Klub, gemeinsam mit den Jugendtreffbesuchern täglich zu kochen oder zu backen. Ein Kinderkochprojekt mit immer frisch zubereitetem Essen, das gesünder und preiswerter ist als herkömmliche Fertignahrung, zu gestalten.  Frau Schreiber wird das Projekt im Namen des Kreisverbandes leiten und dem Vorstand auf Nachfrage Bericht erstatten.

Es geht uns nicht nur oder nicht vordringlich darum, die nachwachsenden Generationen zu Gourmets zu erziehen, die sich dann ebenso wie die distinktionsbedürftigen Mittelschichten in die feinen Unterschiede der verschiedenen Sorten von Rinderfilets vertiefen,. sondern um ein bisschen mehr Allgemeinbildung und Achtsamkeit für das, was wir tun, wenn wir essen - und was wir damit bewirken. Schulessen selber machen statt kochen lassen. Das Wissen darum wäre Teil einer ökologisch aufgeklärten Gastropädagogik, die durchaus zu höherem Genuss führen könnte. Aber sie müsste - weil Hans nicht kocht, was Hänschen nicht kennt und Liese nicht schmeckt, was Lieschen nie gekostet hat - sie müsste schon in den Kindergärten anfangen.

Erlebnispädagogischen Projekt mit dem AWO Wohnheim für Kinder und Jugendliche

                                                              in Neustadt/Sa. 2014/2015

Ziele des Projektes sind:
Die Jugendlichen haben eigene Stärken entdeckt. (organisatorisches Talent, Führungsqualitäten, soziale Kompetenzen, Orientierungskompetenz im Gelände, sportliche Fähigkeiten u.s.w.)
Die Gruppe ist weiter zusammen gewachsen. Vorhandene positive Strukturen sind gefestigt.
Die gegenseitige Wertschätzung unter den Jugendlichen ist weiter entwickelt worden.
Kenntnisse betreffs Natur und Umwelt sind vermittelt, ökologische Gesichtspunkte wurden erörtert und dementsprechende Verhaltensregeln besprochen.
Der Alltagstransfer des Erlebten wird gesichert mittels Reflexion am Ende der Woche.
Wichtig sind uns dabei folgende grundlegende Dinge:
Alle Maßnahmen unterliegen der Freiwilligkeit.
Es werden gemeinsame Gruppenregeln erstellt (z.B. wir sind so schnell wie der langsamste ist/ wir helfen und unterstützen uns gegenseitig/ jeder wird gehört)
Die Gruppe wird/kann zum Entscheidungsträger werden (Abbruch/spontane Erweiterung einer Aktion/ was passiert mit dem einzelnen Teilnehmer). Alle Meinungen werden gehört.
individuelle Ressourcen werden genutzt und bestärkt
Es wird Verantwortung für die Aktivität übertragen, gemeinsame werden Veranstaltungen organisiert.
Gegenseitiges Unterstützen, Helfen innerhalb der Gruppe wird gefördert.
Durchführung:
In diesem Jahr (2014) ist in Kooperation mit dem AWO Jugendhaus Neustadt eine Fahrradtour geplant. Ziel der geplanten Fahrradtour soll Lübbenau sein. Die täglichen Streckenabschnitte sind zwischen 53 und 70 km lang. Am 3. Tag soll das Ziel erreicht sein. Es schließen sich 2 Tage an, an denen eine Erholungsphase und eine Paddeltour auf der Spree geplant sind. Dann geht es auf die Heimreise. Dafür sind wieder 3 Tage vorgesehen. Jeden Tag wird ein Zeltplatz angefahren, wo übernachtet werden kann. (z.B. am Senftenberger See)
Zielgruppe des Projektes sind 8 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren.
Finanzierung:                                                                                                                           
Zur Anschaffung und Unterhaltung von 8 Fahrrädern und einem Zelt stellt der 
Kreisverband 3.000,- €   bereit. 

Die Jugendlichen erstellen zum Abschluss gemeinsam ein Tagebuch.
                                          Ehrenamtstag 2014 in Pirna

Mehr als 23 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich in ihrer Freizeit.
Es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren: im Kindergarten vorlesen, ein inklusives Umweltprojekt für Jugendliche mit und ohne Behinderung starten, beim Sanitätsdienst oder der Freiwilligenfeuerwehr mit anpacken oder ältere Menschen bei Behördengängen begleiten.

Um Menschen zu inspirieren, sich für das Ehrenamt zu begeistern, haben am 17.09.2014 zum dritten Mal  19 Vereine aus Pirna und dem Landkreis (u.a. der AWO Kreisverband) eine Veranstaltung unter dem Motto „Engagiert für Pirna“ organisiert. Nach der Begrüßung durch den OB sangen der Chor des Seniorenheimes Pirna und der ATZE- Chor. Aus Mecklenburg- Vorpommern kam die Bläsergruppe, die mit flotter Musik bei schönem Wetter zu guter Laune beitrug.    An unserem Stand haben sich einige Gäste über die Möglichkeit zur Mitarbeit informiert.
Danke an Horst Bialluch und Helmut Hauswald, die unseren Vorsitzenden den Tag über am Stand halfen. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden gemeinsam mit den anderen Vereinen 50 AWO- Luftballons mit einem, vom Seniorenzentrum gestalteten Anhänger, dem Himmel übergeben.


                                          Aktion Zuckertüte 2014

Der Schulbeginn ist für jedes Kind ein bedeutender Anlass, ist aber auch mit vielen finanziellen Ausgaben verbunden. Viele Familien können das nicht schultern, so dass die Einschulung nicht zu einem schönen Erlebnis, sondern eher zum Alptraum wird.
Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes können zwar zweimal im Jahr Zuschüsse für Lernmaterial beantragt werden. Zu Beginn des Schuljahres bis zu 70 Euro und jeweils im Februar 30 Euro - insgesamt 100 Euro. Dies reicht jedoch nachweislich auch für eine sehr einfache Erstausstattung nicht aus, denn die komplette Ausstattung zu Schulbeginn ist mit vielen finanziellen Ausgaben verbunden. Studierende der Fachhochschule Magdeburg hatten im Rahmen eines Projektes die “Minimalvariante” für den Schulbedarf zusammengestellt, alles unter dem Aspekt “das Billigste vom Billigen” und dabei kamen sie auf Ausgaben vom 99,50 Euro. Die Inflation dürfte diese Kosten weiter gesteigert haben. Zudem fehlten in der Auflistung noch Bekleidung, Sportsachen, Bücher, die Zuckertüte, Geschenke oder Süßigkeiten für die Tüte oder gar die Kosten für eine kleine Einschulungsfeier, wie sie in unseren Familien üblich ist.
Vor diesem Hintergrund hat der AWO Kreisverband Sächsische Schweiz bereits 2009 erstmalig zur "Aktion Zuckertüte" aufgerufen, damit möglichst alle Kinder die gleichen Chancen für den Schulstart haben. Bei der Aktion geht es um die Ausstattung mit Schulmaterial wie Hefte, Federmappen, Farbkasten, Pinsel und Schere. Die Highlights sind aber die Zuckertüte und ein Schulranzen vom Markenhersteller. Das alles umrahmt von einer von behinderten Heimkindern gestalteten Feier mit Buffet und professionellem Puppenspiel als Höhepunkt. Die Aktion wurde vom Vorstand des Kreisverbandes organisiert, aber von  ehrenamtlichen Helfern, u.a. Frau Lindemann und der Familie Bialluch, sowie vor allem der Leiterin des AWO Wohnheimes für behinderte Kinder und Jugendliche, Frau Oddoy und ihren Mitarbeiterinnen und kleinen Helfern durchgeführt.
18 Schulanfänger gab es in diesem Jahr zu betreuen. Mehr als die Hälfte mit Migrationshintergrund. Für die letzteren war es auch eine Art Willkommenskultur, die von den Kindern und Eltern außergewöhnlich Dankbar aufgenommen wurde, manche waren erst wenige Tage in Deutschland und wurden uns von Caritas in Pirna vermittelt. Die erste Reaktion von dem Team der AWO ambulante Hilfe in Pirna:

Hallo Herr Kettler,
ganz herzlichen Dank von uns allen, das heißt von unseren Familien und den Kolleginnen, die am Dienstag dabei waren. Es war eine tolle Veranstaltung. Den Kindern hat es so gut gefallen!!!!!!!!
Hoffentlich kann das auch in den nächsten Jahren bleiben- ich stehe auf jeden Fall bereit, um das Zuckertütenfest mit zu gestalten. Ich wünsche Ihnen Gesundheit und weiterhin Optimismus. Herzliche Grüße
Carola Lindemann



                                     Seniorenfahrt in den Herbst

Die Blätter hängen noch, aber das Laub wird langsam Gelb, da machte es richtig Spaß für eine Gruppe unsere ältesten Senioren bei schönem Wetter mit dem Kleinbus durch das Osterzgebirge u.a. zur Talsperre Bad Gottleuba zu fahren. Danke an die Begleiter H. Bialluch und H. Hauswald.
  Projekt „Teilhabe von sozial und finanziell benachteiligten Familien 
                                   am kulturellen Leben in ihrer Region“


Der AWO Kreisverband und die AWO Ambulante Hilfen zur Erziehung führen und organisieren das Projekt im Namen des Kreisverbandes gemeinsam durch.

Familien gemeinsam kulturelle Erlebnisse im LK zu ermöglichen und zu organisiere sowie sie zu begleiten ist das Ziel eines gemeinsammen Projektes:
Schlittschuhlauf in den Winterferien /Kinobesuch / Familienausflug in ein Freibad / Besichtigung eines Stollens / Höhlenwanderung / Nutzung der Bibliothek / Lichter- und Fackelwanderung in der Adventszeit.
Um das Projekt zu verwiklichen, müssen die Organisatoren,besonderen Dank Frau  Meisner, viele Stunden auch Ihrer Freizeit zur Verfügung stellen. Entlohnt wirden wir mit der Begeisterung der Kinder, für die meisten sind derartige Veranstaltungen nicht selbstverständlich.

  
Aktuell 2014